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Strymon Olivera

EAN/UPC:852571008646
Strymon Olivera
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Strymon Olivera Oil Can Delay Pedal

Strymon Olivera


Eine gut geölte Maschine


Drehen Sie die Uhr zurück in eine Zeit, als Audioeffekte noch Neuland waren, und erleben Sie den klassischen sirupartigen Klang eines echten Ölkanister-Echos.
Von dunklen und modulierten Wiederholungen bis hin zu anhaltenden Texturen, die dem Klang klassischer Federhalltanks nahekommen, ist Olivera die erste Pedalemulation, die die mechanische und doch wild organische Natur dieser seltsamen Maschinen wirklich einfängt und alles, was Sie damit bearbeiten, mit funky Inspiration erfüllt.



Anders durch Design

Die ersten Ölkanister-Echos wurden 1959 von der Firma Tel-Rey hergestellt. Die Wiederholungen wurden erzielt, indem eine statische Ladung auf eine kleine rotierende Scheibe im Inneren eines Kanisters geschrieben wurde, wobei Öl als schmierendes Dielektrikum verwendet wurde.

Dieser neuartige Ansatz erzeugt ganz andere Klänge als die, die man von einem Tonbandgerät hören würde, und die Ergebnisse versetzen den Zuhörer augenblicklich an einen dunkleren und düstereren Ort, der eine positive Atmosphäre ausstrahlt.


Vintage-Stereo-Echo mit modernen Funktionen

Olivera verfügt über eine Vielzahl leistungsstarker Funktionen, mit denen Sie diese nostalgischen Sounds ganz einfach in Ihr modernes Equipment integrieren können: Diskreter Stereobetrieb für die unabhängige Bearbeitung der linken und rechten Stereoeingänge.
Vereinfachte Bedienelemente, Expression-Pedal und Multiswitch-Funktion. Delay-Spillover zur Beibehaltung von Wiederholungen, wenn das Pedal ausgeschaltet ist. Diskreter Class-A-JFET-Stereo-Eingangsvorverstärker für aussergewöhnliche Anschlagdynamik und idealen Frequenzgang.
MIDI-Steuerung für Patch-Abruf und Continuous-Controller-Daten. Hochwertige Komponenten, robuste Konstruktion, die einiges aushält, und eine USB-Buchse für Firmware-Updates oder die Steuerung des Pedals über Ihren Computer.
 
Olivera macht es Ihnen leicht.
 


Wie ein Öldosen-Delay funktioniert

Vintage-Öldosen-Echogeräte sind elektromechanische Einheiten, die eine statische Ladung auf eine rotierende Scheibe schreiben, die sich in einer teilweise mit Öl gefüllten Dose befindet. Das Öl dient als Schmiermittel, das dazu beiträgt, die Ladung auf der Scheibe zu halten.

Das resultierende Verzögerungssignal ist sehr bandbegrenzt, wodurch ein dumpf klingendes Echo entsteht. Aber das ist nicht die einzige Eigenschaft, die dem Öldosen-Echo seine atmosphärische Magie verleiht.

Die Geräte verfügen über einen Aufzeichnungskopf und in der Regel zwei Wiedergabeköpfe, aber im Allgemeinen keinen Löschkopf, sodass ein Teil der sich auflösenden Ladung erhalten bleibt, während sich die Dose dreht. Dies trägt zu zwei einzigartigen Eigenschaften dieser Systeme bei.

Erstens erzeugt es eine sich regenerierende Wiederholung, selbst wenn keine Rückkopplung (REGEN) von den Wiedergabeköpfen erfolgt. Die statische Ladung hat ihre eigene Abklingzeitkonstante, sodass es bei allen Einstellungen immer „Wiederholungen” des Echos gibt.

Zweitens entsteht eine ungleichmässige Kadenz der Echos, wobei das erste Echo auf der Grundlage des Abstands zwischen Aufzeichnungskopf und Wiedergabekopf auftritt. Die nachfolgenden Echos treten jedoch mit der Drehzahl des Systems auf, wenn das sich auflösende Signal auf der Scheibe zurückkommt.

Die daraus resultierende unregelmäßige Verzögerungskadenz ist massgeblich dafür verantwortlich, dass eine Atmosphäre ohne starkes „rhythmisches” Element entsteht.

Durch Hinzufügen von Rückkopplung (REGEN) von den Wiedergabeköpfen und/oder Kombinieren der Ausgabe der beiden Köpfe wird die atmosphärische Natur der Echos verstärkt.